Über uns & Geschichte

Meyer Optik1896 - 2016

Made in Germany

  • hochwertige Materialien
  • extrem leistungsstark
  • nachhaltige Fertigung
  • streng kontrolliert

 

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Quelle: Author Trinitrix Lizenz CC BY-SA 3.0

Wer wir sind: Aus Tradition modern

Meyer-Optik-Görlitz blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Schon früh in der Historie konnten die Görlitzer mit innovativen, hochwertigen Objektiven aufwarten, was sich sogar - den Umständen entsprechend - im geteilten Deutschland fortgesetzt hat.

Eine Legende kehrt zurück

Mit der Wiederbelebung der Marke Meyer-Optik-Görlitz ist Globell-Deutschland zwar nicht rechtlich in die Fußstapfen des altehrwürdigen Unternehmens getreten, sieht sich aber der Tradition verpflichtet, hochqualitative Produkte anzubieten, die in Deutschland hergestellt und zu einem erschwinglichen Preis dargeboten werden. Ausgewählte Materialien, innovatives Produktdesign, moderne Technik, Licht- und Charakterstärke waren damals wie heute die Basis für den Erfolg der Produkte.

Meyer-Optik-Görlitz: Objektive mit bewegter Geschichte

  • 1896 - Firmengründung durch den Optiker Hugo Meyer und den Kaufmann Heinrich Schätze in Görlitz
  • 1900 - Früher Erfolg durch das patentierte Aristostigmat Objektiv
  • 1911 - Entwicklung des Weitwinkel Aristostigmat und Erwerb der Optischen Anstalt Schulze und Billerbeck, Hersteller der damals bekannten Euryplan-Objektive
  • 1920 - Entscheidung zur Zusammenarbeit mit Paul Rudolph, ehemaliger Zeiss-Entwickler, der zuvor maßgeblich am Erfolg der Objektive Protar, Planar und Tessar beteiligt war. Rudolph stellte Meyer-Optik zudem sein Patent auf die sogenannten Plasmat-Objektive zur Verfügung, zu denen damals das lichtstärkste Objektiv der Welt gehörte.
  • 1923 - Im allgemein wirtschaftlich schwierigen Jahr bezog das Görlitzer Unternehmen ein neues Werk und konnte sich im Folgenden als Erstausrüster vieler Kamerahersteller positionieren.
  • 1930 - In den 30er Jahren verfügte Meyer-Optik-Görlitz bereits über ein breites Sortiment an hochwertigen Wechselobjektiven. Im Vergleich zum damaligen Konkurrenten Zeiss, wurden die Objektive meist etwas günstiger angeboten.
  • 1936 - Umbenennung in „Optische und Feinmechanische Werke Hugo Meyer & Co.“. Zu dieser Zeit wurden jährlich ca. 100.000 Objektive produziert.
  • 1942 - Kriegsbedingt wurde die zivile Produktion eingestellt. Hauptsächlich wurden in dieser Zeit optische Bauteile für Zielfernrohre hergestellt.
  • 1945 - Nachdem die Produktionsstätte während der letzten Kriegsjahre nach Grünhainichen im Erzgebirge ausgelagert wurde, wurde sie bereits 1945 wieder zurück nach Görlitz gebracht, wo zu dieser Zeit jedoch Alltagsprodukte wie Lupen oder Türbeschläge hergestellt wurden.
  • 1946 - Enteignung als Teil der sächsischen Rüstungsindustrie und Führung unter dem Namen VEB Optisch-Feinmechanische Werke Görlitz. Demontage der Betriebsanlagen.
  • 1948 - Rechtskräftige Bestätigung der Enteignung durch die sowjetische Militäradministration in Deutschland und spätere Umbenennung des Werks in VEB Feinoptisches Werk Görlitz, das im Zuge der Planwirtschaft der VVB Feinmechanik und Optik zugeordnet wurde.
  • 1949 - Das Vorkriegs-Doppel-Anastigmat wird zum Helioplan weiterentwickelt.
  • 1952 - Einführung der Antireflexbeschichtung mit Magnesiumfluorid. Zu dieser Zeit meist einfache Trioplan-Triplets, meist für Sucherkameras der Dresdner Kamerahersteller Welta, Balda, Beier und Altissa hergestellt. Es gab zu der Zeit nur ein Sortiment von 5 Wechselobjektiven.
  • 1959 - Deutsches Patent für eine Blenden-Schnelleinstellung für fotografische Objektive (Nummer 1089258)
  • 1961 - Patent für ein fünf-linsiges Teleobjektiv (Nummer 1251971)
  • 1964 - Patenteinreichnung für ein korrigiertes Objektiv aus vier Kunststofflinsen (Nummer 12524843)
  • 1968-1990 - Durch die Eingliederung in die Kombinate VEB Pentacon und VEB Carl Zeiss, war der Aufdruck Meyer-Optik auf den Objektiven nach 1971 Geschichte. Durch die Zentralisierung verlor Meyer-Optik zunehmend an Kompetenz. Viele Produkte wurden zugunsten einiger konkurrierender Modelle von Carl-Zeiss eingestellt. Maschinen zur Produktion hochwertiger Zoom-Objektive konnten nicht beschafft werden.
  • 1990-1991 - Das Feinoptische Werk Görlitz wurde aus dem VEB Carl-Zeiss herausgelöst und in eine GmbH umgewandelt. Es wurden für kurze Zeit wieder Objektive mit dem Logo Meyer-Optik ausgeliefert. Trotz Bemühungen um Privatisierung konnten jedoch keine Investoren akquiriert werden. Das Feinoptische Werk Görlitz wurde durch die Treuhandanstalt zum 30.06.1991 liquidiert.
  • 2014 - Im September stellt Globell Deutschland auf der Photokina neue Objektive unter der Marke Meyer-Optik-Görlitz vor, die im Dezember desselben Jahres ausgeliefert werden.

 

Objektive in der Tradition von Meyer-Optik-Görlitz. Was heißt das eigentlich?

Qualität Made in Germany
Die Komponenten der Objektive beschaffen wir in Deutschland und global zu fairen Bedingungen. So können wir beste Technik zu angemessenen Preisen anbieten. Meyer-Optik-Görlitz-Objektive werden in Deutschland montiert, aber vor allen Dingen werden sie in Deutschland getestet, gemessen und feinjustiert. Jedes Objektiv verdient sich so das Siegel und das Qualitätsversprechen Made in Germany nachdem es harte Tests durchlaufen hat. Jedes Objektiv verlässt unsere Manufaktur mit individuellem Prüfzertifikat und einer 5-jährigen Garantie.

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Quelle: Author MGA73bot2 Lizenz GFDL

Von Meisterhand seit 1896 Bildqualität - Präzision - Langlebigkeit

Bildergalerie Historie:

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Quellen: Author (Bild1) Imalipusram Lizenz CC BY-SA 3.0 de - Author (Bild2) Trinitrix Lizenz CC BY-SA 3.0 - Author (Bild3) Trinitrix Lizenz CC BY-SA 3.0

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